Das Stift Klosterneuburg wurde 1114 als Säkularkanonikerstift durch den österreichischen Markgrafen Leopold III. gegründet. Nachdem der ursprüngliche Plan, einen Dom für ein Landesbistum zu errichten, gescheitert war, zogen 1133 die regulierten Augustiner-Chorherren in Klosterneuburg ein.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfuhr die Anlage eine wesentliche Umgestaltung, da Kaiser Karl VI. das Kloster zu einer herrschaftlichen Klosterresidenz, umbauen lassen wollte. Nach dem Tod des Kaisers im Jahre 1740 gerieten die Arbeiten ins Stocken. Erst einhundert Jahre später wurde einer der ursprünglich vier geplanten Innenhöfe der Barockanlage vollendet.

Heute verrichten im Stift Klosterneuburg 50 Kanoniker, Junioren und Novizen ihren Dienst an der Hausgemeinschaft und dem Volk Gottes.

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